Keine Ausgangssperre für Senioren

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Bundesrat Alain Berset hat sich am Freitag deutlich geäussert: es gibt keine generelle Ausgangssperre, auch nicht für Personen über 65 Jahren. Aber er rät allen Seniorinnen und Senioren deutlich, dass sie zu Hause bleiben , ausser natürlich für Arztbesuche  und für Spaziergänge bis zwei Stunden. Es ist unbestritten, dass das Corona-Virus uns älteren Menschen mehr  zusetzt als den jüngeren Personen. Das ist allerdings bei allen Grippe-Epidemien so gewesen.

Der SVS rät seinen Mitgliedern , die Verhaltensregeln des Bundesrates zu befolgen. Dann besteht auch keinen Grund, die über 65 Jährigen mit Hauarrest zu belegen. Dies ist bisher nur im Kanton Uri der Fall, und der Bund erachtet die kantonale Regelung als legal. Es ist zu hoffen, dass Uri ein Einzelfall bleibt. Wir können dafür sorgen mit unserem Verhalten. Bleibt vernünftig und gesund!

Karl Vögeli, Präsident SVS

Eine Antwort

  1. Hannes Baschung
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    Mit der heutigen Pressekonferenz will ich dem ganzen Bundesrat herzlich gratulieren.
    Der Apell an alle, zur Verhaltensanpassung bez. Ansteckungsgefahr, erreicht wohl auch die jüngeren Gesellschaftsmitglieder. Ich danke dem Bundesrat, dass er nicht die «Alten ü65» zum Sündenbock macht und keine allgemeine Ausgangssperre verordnet hat. Es gibt eine grosse Anzahl von älteren Menschen, welche die Verhaltensanweisungen respektieren und leben. Verantwortungsbewusst ihren Spaziergang und oder Wanderung alleine und oder zu zweit realisieren. Grossverteiler (in Baar) haben ein Tropfensystem für den Einkauf eingerichtet. Heute konnte ich Baar beobachten wie Personen mit zwei Meter Abstand, in der Schlange stehend, geduldig auf den Eintritt in den Laden warteten.
    Die Entscheidungen zur finanziellen Unterstützung von Unternehmungen in dieser schlanken und einfachen Form finde ich grossartig. Wenn nun nicht der Hinterste und Letze begriffen hat um was es geht und sich nicht an die Regeln hält, sollten sich diese Personen überlegen, wo sie leben wollen. Der grösste Teil der Bevölkerung setzt die Massnahmen um, damit kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten wieder zu 100% realisiert werden können. Dabei hoffe ich, dass die schwächsten Mitglieder dieser Gesellschaft weiterhin gebührend berücksichtigt werden. Es ist der Moment dafür.

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