Der SVS Präsident meint:

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Auch aus der Neuauflage der AHV-Reform wird wahrscheinlich nichts

(Persönlicher Beitrag des Präsidenten)

Dass es eilt mit der Reform unserer Rentenversorgung, dämmert inzwischen auch den meisten Politikern. Der Ständerat hat den Wink mit dem Zaunpfahl gewagt  und die Steuervorlage 17 mit der AHV-Reform gekoppelt.  Zumindest ein Lösungsansatz, der auch im Nationalrat eingehend durchstudiert werden müsste. Aber weit gefehlt: dort sucht man die Lösung vorläufig mit Durchhalteparolen. Im vielstimmigen Chor der Besserwisser ist man sich nur einig darüber, dass es über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 1,5 Prozent nicht gehe.

Die Rechnung hat Bundesrat Alain Berset vorgestellt, und an den Zahlen ist nicht zu rütteln. In einem kollektiven Wahn der Selbsttäuschung werden nach wie vor unmögliche Forderungen aufgestellt. Die Gewerkschaften verlangen allen Ernstes, dass man jetzt die AHV-Renten erhöhen müsse. Dass dann spätestens die Enkel dieser Verbandspolitiker vor dem Ruin stehen werden, kümmert sie nicht.

Die politische Rechte wiederum verlangt eine Reform, die nicht nur über zusätzliche Steuereinnahmen bezahlt werden soll. Wie das fehlende Geld aber beschafft werden soll, bleibt auch hier nebulös.

Wer erinnert die Parlamentarier dran, dass sie einen Eid geschworen haben, sich zum Wohle des ganzen Volkes einzusetzen? Von der Verteidigung der Partikularinteressen steht nichts! Fakt bleibt: unsere an sich hervorragende Altersversorgung wird mit jeder Verzögerung weiter ausgehöhlt. Auslöffeln müssen die Suppe die kommenden Rentnergenerationen. Im letzten Jahr wurde Bruder Klaus geehrt, der vor 500 Jahren die damaligen Parlamentariern  mahnte: „Seid einig!“.  Heute wären wir schon mit etwas Kompromissbereitschaft zufrieden.

Karl Vögeli

2 Antworten

  1. Beat von Arx Grenchen
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    Guten Tag liebe Senioren,
    um den Strassen Verkehr zu entlasten schlage ich vor Senioren langsam auf den öV zu gewöhnen.
    Der öV in der Schweiz braucht für Senioren nicht wie in vielen Ländern Gratis sein, jedoch auch nicht so teuer wie heute.
    Ein SBB-GA zum Preise einer AHV Monats Rente ist genug.
    Rentner sind nicht so grosse App.Freunde; schon gar nicht Freunde von andauernden SBB Bauernfängerei-Sonderangeboten via PC zu buchen. Oder einen vollen SBB Tarif zu bezahlen.
    Als Rentner möchte ich die Möglichkeit haben spontan den öV zu Nutzen, bevor ich das Auto nutze, möchte ich nicht mühsam Spar-Billette suchen oder einer Gemeinde Tageskarte nach rennen.
    Das SBB GA ist super, jedoch für viele Senioren viel zu teuer.
    Rentner nutzen ihr GA längst nicht täglich ! Es ist längst fällig einen vernünftigen Tarif zu finden.
    Eine Kombination mit der AHV Rente wäre das Beste.
    Erhöt sich die AHV Rente so darf auch der öV etwas mehr Kosten.
    Ich wünsche mir das sich in dieser Richtung etwas bewegt.

    Mit freundlichen Grüssen
    Beat von Arx
    Grenchen

  2. Peter Ernst Züger
    | Antworten

    Kommentar zu „auch aus der Neuauflage der AHV-Reform wird wahrscheinlich nichts – der SVS-Präsident meint vom 29. Juni 2018

    Lieber Präsident

    Ich hoffe, dass Du Dich in Deinem Pessimismus für einmal irrst. Die vorberatende Wirtschaftskommission des Nationalrats hat sich in der diese Woche angelaufenen Diskussion dem Paket des Ständerats angeschlossen und in einer ersten Runde auf Sonderzüglein verzichtet bzw. entsprechende Zusatzanträge abgelehnt. Mit Blick auf die Dringlichkeit und die von uns allen erhoffte Konsensfindung finde ich Deinen Beitrag nicht sonderlich ermutigend, zumindest lässt er ein positiv formuliertes unterstützendes Signal an die Parlamentarier vermissen.

    mit freundlichem Gruss

    Peter E. Züger
    Ennenda

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