Privatfirmen verfügen über persönliche Daten!

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Senioren unterstützen Referendum gegen e-ID

Bern, den 28.10.2019

Post, Grossbanken, Versicherungen und Grossverteiler sollen unsere Identität verwalten können! Das will das Parlament, welches dem Gesetz über “ elektronische Identifizierungsdienste“  zugestimmt hat. Dagegen wurde inzwischen das  Referendum ergriffen, denn über 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen den digitalen Pass vom Staat beziehen. Privatfirmen dürfen nach Meinung der drei gesamtschweizerischen Seniorenorganisationen Schweizerischer Seniorenrat, Vasos und Schweizerischer Verband für Seniorenfragen  nicht die persönlichen Daten der Bürgerinnen und Bürger verwalten. Nach Meinung der Senioren ist dies eine staatliche Hoheitsaufgabe, die dieser Staat nicht an gewinnorientierte Unternehmen abtreten darf.

Zurzeit ist die E-Identität zwar noch kein offizielles Reisedokument, sondern ein Login, das aber alle sensiblen Daten über eine Person enthält und jederzeit zum Reisepass ausgeweitet werden kann. Die Verantwortung für die Speicherung und Verwendung der Daten geht mit diesem Gesetz in die Hände privater Organisationen über – auch Daten mit Gesundheitsangaben. Darüber soll das Volk entscheiden können.  Die drei Seniorenorganisationen unterstützen deshalb das Referendum.

SSR – Schweizer Seniorenrat           SVS – Schweizer Verband für Seniorenfragen

Roland Grunder, Copräsident            Karl Vögeli, Präsident

 

VASOS – Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfeorganisationen der Schweiz

Jacques Morel, Copräsident

 

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