November-Abstimmung: Kahlschlag am Arbeitsmarkt

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KV. Die Delegierten des Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen (SVS) haben sich an ihrer Delegiertenversammlung ausführlich mit den zwei November-Abstimmungen ausgetauscht.  Nach längerer Diskussion lehnten die Delegierten mit drei Gegenstimmen die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» ab. Die Initiative geht viel zu weit: eine Firma, welche 5 Prozent ihrer Produktion auch nur als Unterlieferant an Kriegsmaterialproduzenten verkauft, fällt bereits unter das Verbot. Das sind – neben einem völlig aufgeblähten Kontrollapparat, der aufgebaut werden müsste – zehntausende von Arbeitsplätzen , die in der Schweiz verloren gehen und im Ausland aufgebaut werden müssten.

Für die Seniorinnen und Senioren geht es um die Sicherung unserer Sozialwerke, die immer mehr ausgehöhlt werden Wenn weitere Beitragszahler wegfallen oder wegen Arbeitslosigkeit zusätzlich die Sozialwerke belasten, bricht unser Vorsorgesystem irgendwann zusammen. Dieselbe Sorge trieb die Delegierten auch bei der zweiten Initiative an, über welche am 29.  November abgestimmt werden muss: die <Unternehmungsverantwortungsinitiative».  Hier allerdings möchten die SVS-Delegierten keine Parole herausgeben aus ethischen Gründen. Obwohl auch hier tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Der «stille Aderlass am Arbeitsmarkt» , der bisher nach Untersuchungen der KMU-Betriebe bereits mehrere zehntausend Arbeitsplätze wegen Corona gekostet hat, wird sich nach Annahme beschleunigen.

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