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Der Schweizerische Verband für Seniorenfragen (SVS) ist enttäuscht: zum dritten Male in Folge wurde eine Vorlage zur Sanierung der AHV abgelehnt. Der seit 1995 anhaltende Reformstau bedroht inzwischen das Gleichgewicht der Altersvorsorge und führt in wenigen Jahren zu massiven Finanzierungsproblemen. Nach dem Entscheid des Souveräns ist weder die AHV gesichert noch der Umwandlungssatz der Zweiten Säule der Lage angepasst.

Der SVS nimmt jetzt die Gegner der gescheiterten Reform in die Pflicht. Sie hatten erklärt, nach dem Nein des Volkes unverzüglich eine neue, bessere Reform anzupacken. Dazu müssen aber auch die Verlierer der jetzigen Abstimmung wieder ins Boot geholt werden. Andernfalls scheitert auch der nächste Versuch. Dabei ist es dem SVS wichtig, dass die AHV über genügend Geld verfügt und das Rentenniveau auch für die kommende Generation gehalten werden kann.

Der Schweizerische Verband für Seniorenfragen(SVS)
Karl Vögeli, Präsident a.I.
24.09.17