Gut für die Schweiz und die Senioren

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Gut für die Schweiz und die Senioren

Mit Erleichterung hat der Schweizerische Verband für Seniorenfragen (SVS) das positive Ergebnis über die eidgenössische Volksabstimmung zur AHV-Steuervorlage (STAF) zur Kenntnis genommen. Das deutliche Ja des Volkes interpretieren wir als Zeichen, dass die Stimmberechtigten die Sozialwerke nicht ausbluten, sondern die AHV als wichtigsten Pfeiler der Altersversorgung erhalten wollen. Dass mit der damit verbundenen Steuervorlage auch erreicht werden kann, dass ausländische und schweizerische Firmen mit Sitz in der Schweiz weiterhin hier Steuern bezahlen und nicht auswandern, dient ebenfalls der sozialen Gerechtigkeit.

Mit dem Ja zur AHV-Unterstützung wird die AHV nicht ausgebaut und vor allem leider auch langfristig nicht saniert. Da sind weitere strukturelle Reformen nötig. Aber immerhin haben wir etwa fünf Jahre gewonnen, um die Zukunft unserer Altersvorsorge zu sichern. Die AHV braucht auch nach dem Entscheid vom Wochenende zusätzliche Einnahmen, um die jetzige Leistung langfristig aufrecht erhalten zu können. Eine Erhöhung und Flexibilisierung des Rentenalters ist unausweichlich. Und vor allem muss das Problem der 2. Säule zusammen mit der AHV-Reform angepackt werden. Dort sind die Probleme leider noch grösser  – allerdings noch schwieriger zu lösen. Es wird dafür erneut die grosse eidgenössische Tugend des fairen Kompromisses benötigt. Wenn man die Geschwindigkeit unserer parlamentarischen Abläufe kennt, müssen wir jetzt an die Arbeit. Zurücklehnen war gestern –  noch eine so verknorkste Legislatur können wir uns nicht leisten. Jetzt muss das Parlament an die Arbeit – spätestens im Herbst nach den Wahlen. Der SVS ist den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern dankbar für ihren Entscheid und wird die Parlamentarier immer wieder an ihre Pflicht zu einer echten Sanierung unserer Sozialwerke erinnern.

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